
El mercado
Mittwochvormittag
Auf dem Wochenmarkt riecht es nach Fenchel, Artischocken, frischer Erde. Eine ältere Dame wiegt Tomaten in der Hand, als würde sie ihnen zuhören. Hier kauft man nicht — hier wählt man.

Capítulo I
Kleine Beobachtungen aus einem ruhigen mediterranen Städtchen.

El mercado
Auf dem Wochenmarkt riecht es nach Fenchel, Artischocken, frischer Erde. Eine ältere Dame wiegt Tomaten in der Hand, als würde sie ihnen zuhören. Hier kauft man nicht — hier wählt man.

La promenade
Zwischen Pinien und Palmen zieht sich die Promenade hin, breit, ruhig, gepflegt. Am Nachmittag kommen die Familien, abends die Paare. Niemand hat es eilig. Das Tempo macht das Meer.

El puerto
Im kleinen Hafen klimpern die Wanten gegen die Masten — ein metallisches Glockenspiel, das niemand komponiert hat. Eine Palme im Vordergrund, ein Stück Spanien dahinter.

El atardecer
Wenn die Sonne untergeht, wird die Stadt für einen Moment unwirklich. Die Glocke der Iglesia San Jaime läutet. Die weißen Häuser werden honigfarben. Dann ist es plötzlich kühl.

Bajo las palmeras
Zwei Uhr nachmittags. Die Stadt schließt für eine Weile die Augen. Nur die Palmen rauschen weiter, hoch oben, im Wind, der vom Süden kommt.